Die Diagnose ist schwer zu stellen, das hat mehrere Gründe:

  • es gibt kein einzelnes, spezifisches Symptom, das eine Diagnose beweisen würde;
  • nur 20% – 30% der Patienten weisen die typischen kraniofazialen Fehlbildungen (Gesichtsmerkmale) auf;
  • es gibt kein eindeutiges, spezifisches neuropsychiatrisches Profil;
  • es gibt oft keine Informationen über den Alkoholkonsum der Mutter ( bei Adoptiv- und Pflegekindern fehlen diese Informationen, bei leiblichen Kindern werden sie oft verschwiegen- „Tabu-Thema“ Alkohol);
  • die diagnostischen Kenntnisse der Ärzte, bezogen auf das spezielle Bild von FASD, sind oft nicht ausreichend;

Zur Diagnosestellung wird international, so auch in den meisten europäischen Ländern, der von Susan Astley 2004 entwickelte 4-Digit Diagnostic Code verwendet.

In Deutschland wurde im Jahr 2012 eine Leitlinie S3 zur Diagnoseerstellung entwickelt.


Österreich:

FASD Diagnostik in Wien NEU ab Dezember 2018

Für Kinder und Jugendliche vom 3. bis zum 15. Lebensjahr

Kooperationsteam Diagnostik:
Dr. Klaus Vavrik, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie www.mediclass.at
Mag.a Stephanie Pfeifer, Klinische Psychologin www.psychologin-pfeifer.online
Katarzyna Nahrebecka, Diplomkrankenschwester

Anmeldungen ab sofort möglich
per e-mail an fasd-diagnostik@gmx.at
oder telefonisch unter 00 43 6505544301